EVA

VDR™-Radiofrequenzsystem für vulvovaginale Regeneration & Intimgesundheit

EVA kombiniert VDR™, RSS™ und UPR™ in einem modularen Radiofrequenzsystem für vulvovaginale, vulväre und ausgewählte rektale Anwendungen in Gynäkologie, Urogynäkologie und Beckenbodenmedizin.

  • VDR™-RADIOFREQUENZ FÜR VULVOVAGINALE BEHANDLUNGEN

    VDR™ verteilt Radiofrequenz dynamisch und unterstützt kontrollierte Anwendungen im vaginalen und vulvären Gewebe für funktionelle Behandlungskonzepte.
  • RSS™-KONTROLLE VON TEMPERATUR & HANDSTÜCK­BEWEGUNG

    RSS™ überwacht Hauttemperatur und Bewegung des Handstücks und unterstützt eine kontrollierte, reproduzierbare und sicherheitsorientierte Energieabgabe.
  • SPEZIAL­APPLIKATOREN FÜR VAGINALE UND VULVÄRE BEREICHE

    Sechs spezialisierte Applikatoren ermöglichen Anwendungen im vaginalen, vulvären und rektalen Bereich und die Anpassung an Gewebe und Behandlungsziel.
  • UPR™-RADIOPORATION FÜR NADELFREIE WIRKSTOFF­APPLIKATION

    UPR™ nutzt ultrapulsierte Mikroimpulse zur temporären Erhöhung der Membranpermeabilität und unterstützt die nadelfreie Applikation geeigneter Wirkstoffe.
  • INDIKATIONS­BEZOGENE PROTOKOLLE FÜR DIE INTIMGESUNDHEIT

    Indikationsbezogene Programme unterstützen Konzepte bei GSM, vaginaler Atrophie, Laxität, Belastungsinkontinenz und ausgewählten Vulvaindikationen.
  • IOMT™-VERNETZUNG FÜR UPDATES, PROTOKOLLE UND SUPPORT

    Die IoMT™-Anbindung unterstützt Systemupdates, Remote-Support, Protokolle und Schulungen und erleichtert die strukturierte Integration in den Praxisalltag.

EVA™ – VDR™-Radiofrequenz für die vulvovaginale Intimgesundheit

EVA™ kombiniert VDR™, RSS™ und UPR™ in einer modularen Plattform für vulvovaginale, vulväre und ausgewählte rektale Anwendungen. Sechs spezialisierte Applikatoren ermöglichen die Anpassung an Behandlungsregion, Gewebesituation und medizinisches Ziel.

Das in Italien entwickelte System eignet sich für Gynäkologie, Urogynäkologie und interdisziplinäre Beckenbodenkonzepte. Die IoMT™-Anbindung unterstützt Systemupdates, Remote-Support, Protokolle und die strukturierte Integration in den Praxisalltag.

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VDR™-Technologie – dynamische Radiofrequenz für vulvovaginale Anwendungen

EVA nutzt VDR™ – Vaginal Dynamic Radiofrequency, eine speziell für vaginale und vulväre Anwendungen weiterentwickelte Form der dynamischen quadripolaren Radiofrequenz. Während der Anwendung wechseln die Elektroden fortlaufend zwischen Sende- und Empfangsfunktion. Dadurch wird das elektromagnetische Feld wiederholt neu ausgerichtet und die Radiofrequenzenergie innerhalb des vorgesehenen Behandlungsbereichs kontrolliert verteilt. Die Behandlungsparameter können an die anatomische Region, die Gewebesituation und die medizinische Zielsetzung angepasst werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine möglichst hohe oder tiefe Energieabgabe, sondern eine kontrollierte thermische Anwendung in epithelialen und subepithelialen Gewebebereichen.

VDR™ bildet damit die technologische Grundlage für indikationsbezogene Behandlungskonzepte in der Gynäkologie, Urogynäkologie und Beckenbodenmedizin. Dazu gehören ärztlich geführte Anwendungen im Zusammenhang mit vulvovaginaler Atrophie, Trockenheit, Veränderungen der Gewebequalität und dem genitourinären Menopausensyndrom – GSM.



Wissenschaft & klinische Evidenz

Klinische Forschung zur DQRF™-Technologie

Die in EVA™ eingesetzte dynamisch quadripolare Radiofrequenztechnologie wurde in klinischen Untersuchungen bei vaginaler Laxität sowie vulvovaginaler Atrophie bzw. Genitourinary Syndrome of Menopause (VVA/GSM) untersucht.

Eine publizierte 12-Monats-Untersuchung umfasste 25 Frauen mit vaginaler Laxität sowie 32 postmenopausale Frauen mit VVA/GSM. Erfasst wurden unter anderem vaginale Laxität, Beschwerden der Harninkontinenz, sexuelle Funktion, sexuelle Zufriedenheit sowie VVA/GSM-bezogene Symptome. Die Nachbeobachtung erfolgte bis 12 Monate nach Abschluss des Behandlungszyklus.

Eine 2022 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse wertete zusätzlich vier DQRF™-Fallserien mit insgesamt 127 Teilnehmerinnen aus. Die Autoren beschrieben DQRF™ als potenziell vielversprechenden Ansatz, betonten jedoch zugleich den Bedarf an kontrollierten Studien mit größeren Patientenkollektiven und längeren Nachbeobachtungszeiten.


EVA – modulares System für die intime Gesundheit von Frauen

EVA wurde als modulare Radiofrequenzplattform für die besonderen anatomischen und funktionellen Anforderungen vulvovaginaler Behandlungen entwickelt. Das System verbindet indikationsbezogene Programme, spezialisierte Applikatoren und technische Kontrollfunktionen für den medizinischen Einsatz. Je nach Ausgangssituation können Behandlungsregion, Applikator und Systemparameter aufeinander abgestimmt werden. Die Anwendung wird dadurch nicht allein über die abgegebene Energie definiert, sondern über das Zusammenspiel von Elektrodenanordnung, Gewebekontakt, Behandlungsprogramm und kontrollierter Führung des Applikators.

Die Plattform ermöglicht vaginale, vestibuläre und vulväre Anwendungen sowie ausgewählte rektale Behandlungskonzepte. EVA kann eigenständig oder als Bestandteil interdisziplinärer Konzepte in Gynäkologie, Urogynäkologie und Beckenbodenmedizin eingesetzt werden.

EVA™ und 4Plus™ – flexible Systemkonfiguration

EVA™ ist als spezialisiertes Komplettsystem für vulvovaginale, vulväre und ausgewählte rektale Behandlungskonzepte verfügbar.

Alternativ können die EVA™-Module mit den zugehörigen VTR-Applikatoren auch an der modularen 4Plus™-Plattform konfiguriert werden. So lässt sich die Intimmedizin je nach Praxiskonzept als eigenständiges System oder als Erweiterung einer umfassenderen Radiofrequenzplattform integrieren.

Zur 4Plus™-Plattform


Auswahl des Applikators nach Anatomie und Behandlungsziel

Vaginale, vestibuläre, vulväre und rektale Gewebebereiche unterscheiden sich hinsichtlich Anatomie, Zugänglichkeit und medizinischer Zielsetzung. EVA verwendet deshalb unterschiedliche Applikatoren, die für die jeweilige Behandlungsregion und Anwendungssituation konzipiert sind. Die Wahl des Applikators beeinflusst die Positionierung der Elektroden, den Gewebekontakt, die Verteilung der Radiofrequenzenergie und die Führung während der Anwendung. Gemeinsam mit dem gewählten Behandlungsprogramm entsteht daraus ein differenziertes und indikationsbezogenes Vorgehen.

Applikator, Programm und Behandlungsparameter werden auf Grundlage der ärztlichen Indikationsstellung und der individuellen Gewebesituation ausgewählt. Dadurch lässt sich der Behandlungsablauf an unterschiedliche anatomische und funktionelle Anforderungen anpassen.


RSS™ – Kontrolle von Temperatur und Applikatorbewegung

Bei medizinischen Radiofrequenzanwendungen sind eine kontrollierte Dosierung der Energie, eine gleichmäßige Führung des Applikators und die fortlaufende Überwachung der Temperatur wichtige Bestandteile des Behandlungsablaufs. EVA integriert hierfür das RSS™-System. Infrarotsensoren erfassen während der Anwendung die Temperatur an der behandelten Oberfläche. Gleichzeitig kontrollieren Bewegungssensoren, wie der Applikator innerhalb des vorgesehenen Behandlungsbereichs geführt wird.

Das System kann auffällige Bewegungsmuster oder das Erreichen definierter Temperaturgrenzen erkennen. Abhängig von den eingestellten Parametern kann EVA den Anwender informieren und die Energieabgabe regulieren oder unterbrechen. RSS™ ersetzt nicht die fachgerechte Anwendung und medizinische Beurteilung. Das System ergänzt den Behandlungsablauf jedoch durch eine kontinuierliche technische Kontrolle von Temperatur, Bewegung und Energieabgabe.


Individuelle Behandlungsplanung und indikationsbezogene Protokolle

Die Planung einer EVA-Anwendung orientiert sich an der medizinischen Ausgangssituation, der betroffenen Region und dem vorgesehenen Behandlungsziel. Vor der Anwendung werden Indikation, Gewebesituation, mögliche Kontraindikationen und geeignete Behandlungsparameter beurteilt. Auf dieser Grundlage werden Applikator, Programm und Energieparameter ausgewählt. Die Einstellungen können im Verlauf eines Behandlungskonzeptes überprüft und an die individuelle Situation angepasst werden.

EVA kann als eigenständiges System oder ergänzend zu weiteren medizinischen Maßnahmen eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise gynäkologische Therapiekonzepte, Beckenbodenrehabilitation sowie ärztlich begleitete prä- und postoperative Behandlungspfade.


Spezialisierte EVA-Applikatoren für unterschiedliche Behandlungsregionen

Die EVA-Applikatoren sind für vaginale, vulväre und ausgewählte rektale Anwendungen konzipiert. Die Auswahl richtet sich nach anatomischer Region, Gewebesituation und medizinischer Zielsetzung.

Applikator VTR1 (vaginal)

Der VTR1 gehört zur Basisausstattung und ist für vaginale Anwendungen vorgesehen. Ringförmig angeordnete Elektroden ermöglichen eine gleichmäßige Energieverteilung über 360°.

Applikator VTR2 (vulvär)

Der VTR2 gehört zur Basisausstattung und besitzt vier Sende- und Empfangselektroden für äußere vulväre Bereiche. Bei Bedarf lässt er sich mit dem fraktionierten 4RFH-Aufsatz kombinieren.

Applikator VTR4 (vulvär)

Der optional erhältliche VTR4 verfügt über vier Sende- und Empfangselektroden für äußere vulväre Bereiche. Seine kompakte Form unterstützt eine gezielte Anwendung an definierten Regionen.

Applikator VTR3 (vaginal/ rektal)

Der optional erhältliche VTR3 ist flach ausgeführt und für vaginale sowie ausgewählte rektale Anwendungen vorgesehen. Seine Form unterstützt eine kontrollierte Führung.

Applikator VTR5 (vulvär)

Der optional erhältliche VTR5 ist ein flacher Applikator mit PDE-Technologie für äußere vulväre Bereiche. Er ergänzt EVA um gewebebezogene und funktionell ausgerichtete Anwendungen.

Applikator VTR6 (vulvär)

Der optional erhältliche VTR6 ist flach ausgeführt und für äußere vulväre Bereiche vorgesehen. Seine Auswahl richtet sich nach Anatomie, Gewebesituation und medizinischem Ziel.


Technologien

DQRF™ – dynamische quadripolare Radiofrequenz

DQRF™ bildet die technologische Grundlage der für EVA entwickelten VDR™-Radiofrequenz. Vier Elektroden wechseln während der Anwendung dynamisch zwischen Sende- und Empfangsfunktion.

Durch diesen fortlaufenden Wechsel wird das elektromagnetische Feld wiederholt neu ausgerichtet. Die Energieverteilung kann dadurch auf den vorgesehenen Behandlungsbereich und die ausgewählten Systemparameter abgestimmt werden.

  • Dynamischer Wechsel der Elektrodenfunktionen
  • Kontrollierte Verteilung der Radiofrequenzenergie
  • Technologische Grundlage der VDR™-Anwendungen

VDR™ – Vaginal Dynamic Radiofrequency

VDR™ ist die speziell für vaginale und vulväre Anwendungen weiterentwickelte Form der dynamischen quadripolaren Radiofrequenz. Die Technologie ist auf die anatomischen und funktionellen Anforderungen vulvovaginaler Gewebebereiche ausgerichtet.

Behandlungsprogramme und Energieparameter können abhängig von Applikator, Region, Gewebesituation und medizinischem Ziel ausgewählt werden. Der thermische Effekt wird dabei kontrolliert auf epitheliale und subepitheliale Bereiche ausgerichtet.

  • Für vulvovaginale Anwendungen entwickelt
  • Anpassung an Region und Gewebesituation
  • Indikationsbezogene Programme und Parameter

RSS™ – Radiofrequency Safety System

RSS™ ergänzt die Radiofrequenzanwendung durch die fortlaufende Kontrolle von Oberflächentemperatur und Applikatorbewegung. Temperatur- und Bewegungssensoren sind hierfür in das Behandlungssystem integriert.

Das System kann definierte Temperaturgrenzen und auffällige Bewegungsmuster erkennen. Abhängig von den eingestellten Parametern kann es den Anwender informieren und die Energieabgabe regulieren oder unterbrechen.

  • Kontrolle der Oberflächentemperatur
  • Überwachung der Applikatorbewegung
  • Biofeedback zum Unterbrechen der Anwendung

UPR™ – ultrapulsierte Radioporation

UPR™ arbeitet mit kurzen, hochenergetischen Mikroimpulsen. Diese sind darauf ausgerichtet, die Membranpermeabilität vorübergehend zu verändern und die lokale Anwendung geeigneter Wirkstoffe zu unterstützen.

Die Technologie erweitert EVA um nadelfreie Anwendungsmöglichkeiten und kann abhängig von Produkt, Behandlungsregion und medizinischem Konzept in ausgewählte Protokolle integriert werden.

  • Ultrapulsierte Mikroimpulse
  • Nadelfreie lokale Wirkstoffapplikation
  • Integration in ausgewählte Behandlungsprotokolle

IoMT™ – Internet of Medical Things

Die optionale IoMT™-Anbindung verbindet EVA mit digitalen Service- und Supportfunktionen. Dazu gehören Systemupdates, Remote-Support, Schulungsangebote und die Bereitstellung aktueller Behandlungsprotokolle.

Die Vernetzung unterstützt eine strukturierte Systempflege und ermöglicht den Zugriff auf herstellerseitige Aktualisierungen. Umfang und Verfügbarkeit der einzelnen Funktionen richten sich nach der jeweiligen Systemkonfiguration.

  • Systemupdates und Remote-Support
  • Schulungen und digitale Protokolle
  • Strukturierte technische Systembetreuung

Medizinische Anwendungsbereiche

EVA™ kann je nach medizinischer Indikationsstellung, Applikatorwahl und Behandlungsplanung in unterschiedliche ärztlich geführte Behandlungskonzepte eingebunden werden. Die Auswahl der Anwendung richtet sich dabei nach Ausgangssituation, Gewebebereich und fachlicher Zielsetzung.

Vulvovaginale Atrophie und GSM

EVA™ kann nach ärztlicher Indikationsstellung in Behandlungskonzepte bei vulvovaginaler Atrophie und Beschwerden im Zusammenhang mit dem genitourinären Menopausensyndrom eingebunden werden. Dazu zählen unter anderem Trockenheit, Brennen, Juckreiz und Beschwerden beim Geschlechtsverkehr.

Vaginale Laxität und Gewebeveränderungen

Bei Veränderungen der vaginalen Gewebespannung oder Funktion kann EVA™ Bestandteil eines individuell geplanten medizinischen Behandlungskonzeptes sein. Die Auswahl von Applikator und Behandlungsparametern erfolgt abhängig von der jeweiligen Ausgangssituation.

Belastungsinkontinenz und Beckenbodenmedizin

EVA™ kann ergänzend zu physiotherapeutischen, gynäkologischen und urogynäkologischen Maßnahmen in interdisziplinäre Konzepte bei Belastungsinkontinenz und funktionellen Beckenbodenbeschwerden integriert werden.

Vulväre Gewebequalität und Intimgesundheit

Für ausgewählte vulväre Beschwerden und Gewebeveränderungen stehen speziell abgestimmte Applikatoren und Behandlungsprogramme zur Verfügung. Die Anwendung erfolgt auf Grundlage der medizinischen Indikationsstellung und individuellen Behandlungsplanung.


EVA™ und DAFNE™ im kombinierten Behandlungspfad

EVA™ adressiert insbesondere die vulvovaginale Schleimhaut, Gewebequalität und trophische Veränderungen durch spezialisierte Radiofrequenzanwendungen. DAFNE™ ergänzt diese Behandlungsebene durch neuromuskuläre Beckenbodenrehabilitation, Schmerz- und Tonusregulation sowie regenerative Unterstützung.

Abhängig von Befund, medizinischer Indikation und Behandlungsziel können beide Systeme innerhalb eines fachlich definierten Versorgungspfades ergänzend eingesetzt werden.


Empfohlener
Herstellerpreis
ab € 33.000,00
zzgl. Mwst.
Behandlungszeit
10-15 Minuten
alle 10-15 Tage
gesamt 3-8 Behandlungen
Finanzierung*
€ 629,24
pro Monat
* Angebot freibleibend, vorbehaltlich einer Kreditprüfung
Behandlungspreis
von € 250,00 bis € 350,00
je Einzelbehandlung
Amortisation
von € 750,00 bis € 1.050,00
pro Patient (monatlich)


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