Anika™

CO₂-Carboxytherapie für Haut, Gewebe & Körperkontur

Anika™ ist ein professionelles Carboxytherapie-System für die kontrollierte CO₂-Applikation in ästhetischen und medizinisch orientierten Behandlungskonzepten. CCFT™ ermöglicht eine präzise regulierbare Gasabgabe, während TSC™ die Temperierung und Aufbereitung des CO₂ unterstützt – für Anwendungen an Gesicht, Körper und ausgewählten vulvovaginalen Arealen.

  • Präzise CO₂-Dosierung

    CCFT™ reguliert die CO₂-Abgabe präzise von 1 bis 600 cm³/min für unterschiedliche Behandlungsareale.
  • Temperierte Gasabgabe

    TSC™ ermöglicht eine programmgesteuerte Erwärmung des CO₂ von 30 bis 47 °C für erhöhten Anwendungskomfort.
  • Mehrstufige Gasaufbereitung

    PTFE-Filtration, LED-UV-System und Degas-Funktion unterstützen eine kontrollierte und hygienische CO₂-Zufuhr.
  • Face, Body & Intimbereich

    Differenzierte Einstellungen ermöglichen Anwendungen an Gesicht, Körper sowie in ausgewählten gynäkologischen Behandlungskonzepten.
  • Physiologisches Wirkprinzip

    Die lokale CO₂-Applikation beeinflusst Durchblutung, Sauerstoffabgabe und regenerative Reaktionen im behandelten Gewebe.
  • Softwaregestützte Anwendung

    Intuitive Programme unterstützen eine strukturierte Anpassung von Gasmenge, Temperatur und Behandlung an unterschiedliche Zielareale.

Anika™ – kontrollierte CO₂-Carboxytherapie für professionelle Anwendungen

Anika™ verbindet professionelle Carboxytherapie mit einer präzise steuerbaren CO₂-Abgabe. Die CCFT™-Technologie ermöglicht Durchflussraten von 1 bis 600 cm³/min und unterstützt damit differenzierte Behandlungen an Gesicht und Körper sowie ausgewählte Anwendungen im vulvovaginalen Bereich.

TSC™ ergänzt die kontrollierte Gasdosierung durch Temperierung und mehrstufige Gasaufbereitung. Dadurch entsteht ein vielseitiges Carboxytherapie-System für Praxen und professionelle Ästhetikinstitute, die CO₂-Behandlungen strukturiert in unterschiedliche Behandlungskonzepte integrieren möchten.

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Anika Carboxytherapie Gerät für kontrollierte CO2-Anwendungen

Carboxytherapie – CO₂ als physiologischer Behandlungsreiz

Die Carboxytherapie nutzt medizinisches Kohlendioxid (CO₂) als lokal gesetzten physiologischen Reiz. Nach der intradermalen oder subkutanen Applikation verändert CO₂ vorübergehend das lokale Gewebemilieu und beeinflusst unter anderem Durchblutung, Sauerstoffabgabe und mikrozirkulatorische Prozesse.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der sogenannte Bohr-Effekt: Steigt die CO₂-Konzentration im Gewebe, verändert sich die Sauerstoffbindung des Hämoglobins und Sauerstoff kann leichter an das umliegende Gewebe abgegeben werden. Diese physiologische Reaktion bildet eine Grundlage für den Einsatz der Carboxytherapie in regenerativen und ästhetischen Behandlungskonzepten.

Je nach Zielstruktur und Applikationstiefe können unterschiedliche Gewebeebenen adressiert werden. Professionelle Carboxytherapie wird deshalb unter anderem in Konzepten zur Verbesserung von Hautqualität, Gewebestruktur und Mikrozirkulation sowie bei ausgewählten körperformenden und vulvovaginalen Anwendungen eingesetzt.


Anika™ – kontrollierte CO₂-Applikation statt standardisierter Gasabgabe

Anika™ überträgt das physiologische Prinzip der Carboxytherapie in ein technisch kontrolliertes Behandlungssystem. Gasmenge, Durchfluss und Temperatur lassen sich an unterschiedliche Behandlungsareale und Anwendungskonzepte anpassen.

Im Mittelpunkt steht nicht eine möglichst hohe CO₂-Menge, sondern eine kontrollierte und reproduzierbare Gasabgabe. Die Kombination aus CCFT™-Durchflusssteuerung und TSC™-Temperaturkontrolle ermöglicht eine differenzierte Anpassung an Gesicht, Körper und ausgewählte gynäkologische Anwendungen.

Dadurch lässt sich die Carboxytherapie innerhalb einer Praxis flexibel in unterschiedliche Behandlungsprotokolle integrieren – von lokal begrenzten Hautarealen bis zu größeren Körperzonen.


Anika™ Carboxytherapie im Video


CCFT™ – präzise CO₂-Durchflusskontrolle

Die CCFT™ CO₂ Control Flow Technology steuert den CO₂-Durchfluss über elektronische Magnetventile und einen softwaregestützten Regelalgorithmus. Abhängig vom gewählten Programm können Durchflussraten von 1 bis 600 cm³/min eingestellt werden.

Diese große Regelspanne ermöglicht eine differenzierte CO₂-Dosierung für unterschiedliche Zielareale und Gewebeebenen. Kleine, sensible Behandlungszonen können mit anderen Parametern behandelt werden als größere Körperareale.

Für den Anwender bedeutet dies eine strukturierte Anpassung der Carboxytherapie an Behandlungsziel, Applikationsregion und gewähltes Protokoll, ohne die Gasabgabe ausschließlich manuell steuern zu müssen.


TSC™ – Temperaturkontrolle und Gasaufbereitung

Mit der TSC™-Technologie kann das austretende CO₂ abhängig vom gewählten Programm auf Temperaturen zwischen 30 und 47 °C vorgewärmt werden. Die Temperierung soll insbesondere das mit der Expansion von CO₂ verbundene Kälteempfinden während der Applikation reduzieren.

Ergänzend verfügt das System über zwei PTFE-Membranfilter sowie ein LED-UV-System innerhalb des Gasweges. Diese Komponenten unterstützen die kontrollierte Aufbereitung des verwendeten CO₂ vor der Applikation.

Die integrierte Degas-Funktion dient dazu, verbliebenes Gas aus dem Leitungssystem auszuspülen. Dosierung, Temperierung und Gasführung werden damit innerhalb eines abgestimmten technischen Gesamtkonzeptes zusammengeführt.


Carboxytherapie für Gesicht, Körper und ausgewählte Intimbehandlungen

Durch die variable CO₂-Dosierung lässt sich Anika™ für unterschiedliche professionelle Behandlungsschwerpunkte einsetzen. Entscheidend sind dabei jeweils Zielgewebe, Applikationstiefe, Gasmenge und das gewählte Behandlungsprotokoll.

Im ästhetischen Bereich stehen insbesondere Hautqualität, Gewebestruktur und körperformende Behandlungskonzepte im Vordergrund. Darüber hinaus kann die kontrollierte CO₂-Carboxytherapie innerhalb entsprechend vorgesehener gynäkologischer Behandlungskonzepte eingesetzt werden.

Anika™ ist damit nicht auf eine einzelne Indikation beschränkt, sondern als professionelle CO₂-Therapieplattform für unterschiedliche anatomische Regionen und Behandlungskonzepte ausgelegt. Die konkreten Einsatzbereiche ergeben sich aus der jeweiligen Zweckbestimmung und Anwenderqualifikation.


Anwendung & softwaregestützte Behandlungssteuerung

Anika™ wird über ein Schlauchsystem mit PTFE-Membranfilter und handelsüblichen Kanülen eingesetzt. Je nach Indikation können 27–30G/4-mm- oder 13-mm-Kanülen verwendet werden.

Die Bedienoberfläche unterstützt die Auswahl unterschiedlicher Behandlungsprogramme sowie die Anpassung von CO₂-Durchfluss und Temperatur an den vorgesehenen Anwendungsbereich. Dadurch lassen sich relevante Behandlungsparameter strukturiert und reproduzierbar einstellen.

Die Kombination aus kontrollierter Gaszufuhr, variabler Temperierung und softwaregestützter Programmwahl ermöglicht die Anpassung der Carboxytherapie an unterschiedliche anatomische Regionen und Behandlungsziele.


Behandelbare Indikationen

Ästhetische Medizin und Anti-Aging
  • Zellulitis / Lokale Fettablagerungen
  • Gesichtliche und körperliche Hauterschlaffung
  • Reduzierung von Dehnungsstreifen
  • Biostimulation der Gesichts- und Körperhaut
  • Reduzierung dunkler Augenringe
Dermatologie und Trichologie
  • Ekzeme und Schuppenflechte
  • Geschwüre und schwer heilende Wunden
  • Verbesserung von Hautnarben
  • Alopecia areata / Alopecia androgenetica / Telogen Effluvium
Ästhetische und funktionelle Gynäkologie
  • Vulväre Verjüngung und Biostimulierung zur Verbesserung des Gewebetropismus (Hilfsmittel bei Vaginalatrophie)
  • Vulvo-vaginale Schmerztherapie
  • Verbesserung von Episiotomie-Narben
  • Vor und nach genitalchirurgischen Eingriffen
Chirurgie
  • Verbesserung der Haut- und Gewebetextur
  • Vor und nach regenerativer Medizin / regenerativer Chirurgie
  • Vor und nach ästhetisch-plastischer oder rekonstruktiver Chirurgie
  • Prä- und postoperative orthopädische Chirurgie
  • Prä- und postoperative Chirurgie des unteren Genitaltrakts
Angiologie
  • Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Adjuvant zur Behandlung von Teleangiektasien
  • Behandlung der Veneninsuffizienz
  • Adjuvans zur Vorbeugung von Phlebitis
Rheumatologie
  • Periarthritis

Empfohlener
Herstellerpreis
€ 12.500,00
zzgl. Mwst.
Behandlungszeit
5-30 Minuten (je nach Behandlungszone)
1x wöchentlich
6-12 Behandlungen/ je nach Indikation
Finanzierung*
€ 247,78
pro Monat
* Angebot freibleibend, vorbehaltlich einer Kreditprüfung
Behandlungspreis
von € 80,00 bis € 250,00
je Einzelbehandlung
Amortisation
von € 320,00 bis € 1.000,00
pro Patient (monatlich)


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